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Anwendungsfälle

Was Bro im Alltag übernimmt

Erst das, was heute läuft. Danach das, was naheliegt und noch nicht gebaut ist, ehrlich getrennt.

Das läuft heute

Läuft heute

Die Anfrage von 22:40 ist am Morgen schon bewertet und zugeteilt

Betriebe mit Kontaktformular auf der Website: Fensterbauer, Elektriker, Agenturen, Dienstleister mit Angebotsgeschäft

Die Anfrage liegt im Sammelpostfach info@, bis morgens jemand hineinschaut, und wer sie bearbeitet, klärt sich per Zuruf oder gar nicht.

So läuft es mit bro.

Das Formular auf der eigenen Website hängt direkt an Bro. Kommt eine Anfrage, entsteht sofort ein Lead. Bro rechnet aus den Angaben Passung zum Wunschkundenprofil, Kaufabsicht und bisherige Aktivität und verteilt den Lead nach der eingestellten Regel, standardmäßig reihum im Vertriebsteam, mit einer Obergrenze von ab Werk 20 Leads am Tag je Person, damit nicht einer alles bekommt. Ab Note 80 gilt ein Lead als heiss. Jeder Mitarbeiter sieht unter Meine Leads nur seine eigenen.

Was die KI dabei tut

Die Passung rechnet der Programmcode aus den Regeln, die der Betrieb selbst im Wunschkundenprofil hinterlegt. Die KI vergibt daraus die Note von 0 bis 100 und schreibt eine Begründung von höchstens 200 Zeichen dazu. Sie schreibt niemanden an und ruft niemanden an: die Ansprache macht der Mensch. Aendert sich an einem Lead nichts, wird die KI gar nicht erst gefragt, der gespeicherte Wert gilt weiter.

Läuft heute

Kontoauszug am Morgen, Mahnung erst danach

Buchhaltung in Betrieben mit vielen offenen Rechnungen: Handwerk, Agenturen, Dienstleister

Jemand vergleicht jeden Morgen Kontoauszüge mit offenen Rechnungen, und die Mahnung geht trotzdem an Kunden, die gestern bezahlt haben.

So läuft es mit bro.

Die Bankumsätze kommen nachts herein, per Sparkassen-Schnittstelle, über einen Bankdienstleister oder aus Revolut. Wer keine Anbindung will, lädt CSV, MT940, CAMT oder Excel hoch, auch als ZIP mit mehreren Auszügen auf einmal. Bro sucht zu jeder Zahlung die passende offene Rechnung: über die Rechnungsnummer im Verwendungszweck, über den exakten Betrag plus Namen, oder wenn nur ein einziger Kandidat übrig bleibt. Zahlt jemand im Skonto-Zeitraum den gekürzten Betrag, gilt die Rechnung als voll bezahlt und das Skonto wird als Erlöskorrektur gebucht. Nennt der Kunde eine Rechnungsnummer, die schon bezahlt ist, sucht Bro nicht unscharf weiter, sondern lässt die Zahlung liegen. Der Mahnlauf startet danach um 09:33, ausdrücklich nach den Bankabrufen der Nacht, mit Vorschau vor dem Absenden. Gutschriften und Proformarechnungen werden nie gemahnt, und um 07:00 geht eine freundliche Erinnerung vor Fälligkeit raus.

Was die KI dabei tut

Keiner. Die Zuordnung ist gerechnet, nicht geschätzt. Was nicht sicher passt, bleibt liegen und wird von Hand gebucht, und wer den Mahnlauf lieber selbst auslöst, lässt die Automatik aus.

Läuft heute

Lieferantenrechnungen gehen nicht mehr als Sammelmail ans Steuerbüro

Betriebe mit externem Steuerbüro, gern mit mehreren eigenen Firmen

Rechnungen kommen per Mail, jemand sammelt sie in einem Ordner und schickt sie einmal im Monat weiter. Fällt ein Postfach aus, merkt es niemand, weil nichts fehlt, was man sehen könnte.

So läuft es mit bro.

Ein Postfach bekommt den Zweck Belege und wird alle zehn Minuten abgeholt. Bro liest jeden Beleg, erkennt Lieferant, Betrag, Rechnungsnummer und Fälligkeit und ordnet ihn der richtigen eigenen Firma zu. Zahlungsavise, Lieferscheine und Kontoauszüge werden als Nicht-Belege erkannt. Alles Unsichere landet im Prüfbereich unter Buchhaltung, Prüfbereich. Die Weiterleitung an DATEV ist ab Werk aus: Bro ordnet erst nur zu und zeigt an, freigeschaltet wird sie per Knopf auf der Buchhaltungsseite, danach gehen Ausgangsrechnungen stündlich an das Steuerbüro. Drei Kontrollen laufen mit: wie viele Belegmails hatten keinen Beleg dabei (täglich 08:50), welches Postfach holt gar nichts mehr ab (stündlich), und welche Eingangsrechnung braucht bald eine Ueberweisung oder erwartet eine Abbuchung, die ausbleibt (täglich 08:40).

Was die KI dabei tut

Die KI liest den Beleg und schlägt Lieferant, Betrag, Nummer und Fälligkeit vor. Ueber den Weg zum Steuerbüro entscheidet sie nicht: solange der Schalter aus ist, passiert nach aussen gar nichts, und wer ihn einschaltet, tut das selbst. Was die KI nicht sicher lesen konnte, geht nie automatisch weiter, sondern in den Prüfbereich zu einem Menschen.

Läuft heute

Der Wartungsvertrag stellt seine Rechnung selbst

Hausmeisterdienste, IT-Betreuer, Agenturen mit Retainer, jeder Betrieb mit wiederkehrenden Beträgen

Am Monatsanfang schreibt jemand vierzig fast gleiche Rechnungen ab. Ein Vertrag, dessen Leistung im März ausgelaufen ist, wird im Juli noch mitberechnet, und an den nächsten Verlängerungstermin denkt keiner.

So läuft es mit bro.

Ein Vertrag bekommt seine Positionen und seinen Rhythmus. Nachts um 05:00 prüft Bro, welche Rechnung fällig ist, und erzeugt sie. Startet ein Vertrag mitten im Monat, wird anteilig gerechnet. Jede Position hat ihre eigene Laufzeit, eine ausgelaufene fällt aus der Abrechnung heraus. Bleibt aus einem früheren Monat etwas offen, entsteht daraus eine Sammelrechnung statt eines Stapels Einzelrechnungen. Erinnerungen an anstehende Verlängerungen kommen morgens um 08:00. Kontrolliert wird in der normalen Rechnungsliste: der Monatslauf steht dort wie jede andere Rechnung, und ein Blick darauf gehört weiter zum Monatsanfang.

Was die KI dabei tut

Keiner. Das ist Rechnerei aus den Vertragsdaten.

Läuft heute

Aus der Mail an service@ wird ein Vorgang mit Nummer und Frist

IT-Betreuer, Hausverwaltungen, Agenturen, jeder Betrieb mit einem Sammelpostfach für Anfragen

Drei Leute lesen dasselbe Postfach. Zwei antworten derselben Kundin, die dritte Mail beantwortet niemand, und am Monatsende weiss keiner, wie viele Anfragen es waren.

So läuft es mit bro.

Ein Postfach bekommt den Zweck Support und wird alle zwei Minuten abgeholt. Aus jeder Mail eines Menschen entsteht ein Ticket mit eigener Nummer und Fälligkeit. Automatische Mails erzeugen bewusst kein Ticket: Absender wie noreply oder postmaster sind gesperrt, und Bro liest zusätzlich die technischen Kennzeichen mit, an denen jede Maschinenmail erkennbar ist. Tickets werden zugewiesen, in Spalten gezogen oder mehrere auf einmal vergeben. Die Reaktionszeiten stehen als Regel unter Einstellungen, Reaktionszeiten. Projekte mit Fortschritt, Budget und Projektleiter liegen im selben Bereich. Ein Postfach hat immer genau einen Zweck, damit der Ticket-Abruf keine Lieferantenrechnung wegschnappt.

Was die KI dabei tut

Beim Anlegen keiner. Wer einen KI-Assistenten mitarbeiten lässt, bekommt von ihm Antwortentwürfe, nie eine versendete Mail: jeder Entwurf steht auf wartet auf Freigabe und geht erst nach dem Klick eines Menschen raus.

Läuft heute

Das Kosmetikstudio nimmt Termine an, während niemand am Telefon ist

Kosmetik, Friseur, Physiotherapie, Praxen, alle Betriebe mit Terminkalender

Termine kommen per Anruf mitten in der Behandlung. Sagt jemand für den nächsten Morgen ab, bleibt die Stunde leer, weil niemand Zeit hat, die Warteliste durchzutelefonieren.

So läuft es mit bro.

Der Betrieb legt Leistungen mit Dauer und Preis an und bekommt eine öffentliche Buchungsseite. Kunden wählen Leistung, Tag und Zeit, bei mehreren qualifizierten Personen auch die Person. Termine aus Outlook oder Google sperren auf Wunsch die Zeiten, Einträge auf Frei sperren bewusst nicht. Bei Leistungen mit Anzahlung wird erst gebucht und dann gezahlt, damit ein Abbruch auf der Zahlungsseite keinen Termin verschluckt, Ausfallgebühr und Rückerstattung sind einstellbar. Findet jemand keine passende Zeit, trägt er sich in die Warteliste ein. Wird ein Termin frei, gleich auf welchem Weg, meldet Bro die Zeit innerhalb von zehn Minuten an die Wartenden. Nach dem Termin fragt Bro nach einer Bewertung, bei Kosmetik erst drei Stunden später. Nicht erschienen setzt ausdrücklich nur ein Mensch.

Was die KI dabei tut

Keiner. Das läuft über Oeffnungszeiten, Dauer und Regeln, die der Betrieb selbst einstellt.

Läuft heute

Der Kunde holt sich die Rechnungskopie selbst und zahlt gleich dort

Dienstleister, die ständig Rechnungskopien nachschicken, Betriebe mit vielen Kleinrechnungen

Zweimal die Woche ruft jemand an und braucht eine Rechnung vom letzten Jahr noch einmal. Zahlungen kommen erst nach der zweiten Erinnerung, weil die Ueberweisung immer aufgeschoben wird.

So läuft es mit bro.

Jeder Kunde bekommt einen dauerhaften Link auf sein Portal. Ohne Anmeldung sieht er dort alle seine Rechnungen, Angebote, Verträge, Tickets und den offenen Saldo, und er kann ein Angebot direkt annehmen. Kommt der Verdacht auf, dass der Link in falsche Hände geraten ist, erzeugt man einen neuen, der alte ist im selben Moment tot. Bei einem Kunden im Zahlungsverzug lässt sich der Zugang auch nur vorübergehend abschalten. Mit jeder Rechnungsmail geht zusätzlich ein Zahllink mit: der Empfänger sieht Nummer, Betrag und Status und zahlt direkt, ohne Konto und ohne Anmeldung. Daneben liegt die Rechnung als PDF mit eingebetteten E-Rechnungs-Daten zum Herunterladen.

Was die KI dabei tut

Keiner.

Läuft heute

Bro lässt den Aufhebungsvertrag gar nicht erst elektronisch unterschreiben

Pflegedienste, Handwerksbetriebe und Kanzleien mit eigenen Angestellten

Verträge werden gedruckt, unterschrieben, eingescannt und abgelegt. Bei Befristung, Aufhebung und Zeugnis hängt die Wirksamkeit an einer Formvorschrift, die im Tagesgeschäft niemand nachschlägt.

So läuft es mit bro.

Aus Vorlagen entsteht der fertige Arbeitsvertrag, Unterschriftsfelder werden gesetzt, der Mitarbeiter zeichnet auf dem Handy mit dem Finger oder tippt seinen Namen. Nach dem Versand ist das Dokument gesperrt, damit nicht zwei Fassungen kursieren, und eine fertige Mappe lässt sich auf Datum und Uhrzeit legen. Vor dem Senden prüft Bro die Form: Aufhebungsverträge werden abgelehnt, weil nach 623 BGB die elektronische Form ausgeschlossen ist, selbst eine qualifizierte Signatur wäre formnichtig. Der Dateiname von Anlagen wird mitgeprüft, damit eine Kündigung nicht als Anhang mitgezeichnet wird. Bei Befristungen und deren Verlängerung erscheint der Hinweis auf 14 Absatz 4 TzBfG mit dem Satz, dass eine einfache elektronische Signatur die Befristung unwirksam macht und der Vertrag dann als unbefristet gilt, weiter kommt nur, wer das ausdrücklich bestätigt. Beim Arbeitszeugnis steht derselbe Hinweis mit 109 Absatz 3 GewO.

Was die KI dabei tut

Bei Kundenverträgen formuliert die KI die freien Abschnitte, die festen Rechtstexte bleiben unangetastet. Die Formvorschriften selbst sind fest im Programm hinterlegt und ausdrücklich keine KI-Entscheidung. Ob trotz Warnung elektronisch gesendet wird, bestätigt in jedem Fall ein Mensch mit einem eigenen Haken.

Läuft heute

Bin krank bis Freitag, um 05:40 per WhatsApp

Pflegedienste, Bäckereien, Betriebe mit Früh- und Spätschicht und Mitarbeitern ohne Firmenrechner

Die Krankmeldung kommt als WhatsApp an die private Nummer der Schichtleitung, wird beim Übergabegespräch weitererzählt und erreicht das Lohnbüro Tage später oder gar nicht.

So läuft es mit bro.

Der Mitarbeiter schreibt an die Firmennummer, die in Bro hängt, oder schickt ein Foto der Bescheinigung. Bro erkennt an der Absendernummer, wer schreibt, legt einen Krankheitsfall an und hängt den Beleg daran. Eine unbekannte Nummer bleibt mit Hinweis in Bro liegen statt einer geratenen Zuordnung. Ein Krankheitsfall bleibt ein Datensatz: eine überschneidende Folgemeldung wird angehängt und nicht doppelt angelegt, sonst ginge dieselbe Krankheit zweimal ans Lohnbüro. Die Personalstelle sieht den Eingang unter HR, Krankmeldungen und gibt ihn frei.

Was die KI dabei tut

Die KI schlägt den Zeitraum vor und füllt leere Felder vor, mehr nicht. Sie setzt nie einen Endstand: gemeldet ist die Krankheit erst nach der Freigabe durch einen Menschen. Ist der Zeitraum unklar, bleibt er leer und die Freigabe ist gesperrt. Diagnose und Nachrichtentext stehen weder in Protokollen noch in Benachrichtigungen, weil Gesundheitsdaten unter Artikel 9 DSGVO fallen.

Läuft heute

Die Sammel-PDF vom Steuerbüro verteilt sich auf vierzig Personalakten

Betriebe mit zehn bis hundert Mitarbeitern und externem Lohnbüro

Einmal im Monat kommt eine PDF mit vierzig Abrechnungen. Jemand schneidet sie auseinander, benennt jede Datei um und legt sie ab, und danach tippt jemand die Nettobeträge ins Online-Banking.

So läuft es mit bro.

Ein eigenes Postfach bekommt den Zweck Lohn, ausdrücklich nicht Belege, weil in diesen Mails Gehaltsdaten stehen. Bro holt es alle zwanzig Minuten ab, zerlegt die Sammel-PDF seitenweise, erkennt je Seite die Personalnummer, liest den Auszahlungsbetrag über die Koordinaten und legt die einzelne Abrechnung in die Personalakte. Daraus entsteht der Lohnlauf des Monats auf dem Stand Eingegangen. Uebernommen wird nur der Auszahlungsbetrag an den Mitarbeiter, Lohnsteuer und Sozialversicherung zieht das Steuerbüro selbst ein und darf deshalb nie in den Zahllauf. Wird dieselbe Datei zweimal geschickt, erkennt Bro das an der Prüfsumme und legt keinen zweiten Lauf an. Wird eine Personalnummer nicht erkannt, wird die Seite trotzdem abgelegt und im Lauf als Hinweis markiert. Die Benachrichtigung nennt nur Anzahl und Summe, nie Namen oder Einzelbeträge. Ausgezahlt wird über die SEPA-Datei an die Bank, Freigabe und Auswahl des Auszahlungskontos bleiben eigene Klicks.

Was die KI dabei tut

Keiner beim Zerlegen: das läuft über Personalnummer und feste Koordinaten. Das Einlesen selbst bewegt kein Geld, deshalb darf es automatisch laufen, alles was zahlt, nicht.

Läuft heute

Um 08:00 steht auf einer Seite, was heute ansteht

Inhaber und Führungskräfte, die sich den Tag heute aus Postfach, Kalender und drei Listen zusammensuchen

Der Ueberblick entsteht morgens aus vier Programmen, und abends weiss niemand, was liegen geblieben ist. Wer eine KI einsetzen will, hat Angst, dass sie in seinem Namen Mails verschickt.

So läuft es mit bro.

Jeder Nutzer kann einen eigenen Assistenten bekommen. Um 08:00 und um 19:00 kommt ein Briefing mit dem, was heute fällig ist. Die Zahlen darin rechnet der Programmcode, die KI erzählt sie nur. Fällt die KI aus, weil ein Anbieter streikt oder ein Budget erschöpft ist, kommt trotzdem ein Briefing, dann eben aus dem Code. Der Assistent kann Antwortentwürfe schreiben und Aufgaben vorbereiten, und alles Versendbare sammelt sich in einer Freigabe-Liste. Im Chat lassen sich Fragen an die eigenen Daten stellen, und in einer Aktivitätsansicht steht nachvollziehbar, was der Assistent getan hat.

Was die KI dabei tut

Der Assistent erstellt nie eine versendete Mail. Jeder Entwurf steht auf wartet auf Freigabe, liegt in der Freigabe-Liste und wird erst nach dem Klick eines Menschen von einem Hintergrundlauf verschickt. Kennzahlen kommen nicht aus dem Sprachmodell, sondern aus der Datenbank, damit im Briefing keine geschätzten Zahlen stehen.

Läuft heute

Einen Tag nach der Rechnung fragt Bro nach der Bewertung

Handwerk, Handel und Dienstleistung, und genauso Terminbetriebe wie Kosmetik und Praxis

Bewertungen bringen neue Kunden, aber im Alltag fragt niemand danach. Und wenn doch, dann alle auf einmal per Rundmail an die halbe Kundenliste.

So läuft es mit bro.

Der Anlass hängt an der Geschäftsart, eingestellt wird sie einmal unter Firmendaten. Ein Terminbetrieb fragt nach dem Termin, ein Auftragsbetrieb nach der Rechnung, weil ein Handwerker keine Termine im Kalender hat, sondern Aufträge, und deren Abschluss ist die Rechnung. Gefragt wird nicht nach dem Zahlungseingang, sonst bekäme ein säumiger Kunde nie eine Anfrage und ein guter zu spät. Die Wartezeit gibt der Betrieb frei ein, vorgeschlagen werden drei Stunden bei Kosmetik, ein Tag bei Praxis und Handwerk, drei Tage bei Dienstleistung und fünf Tage im Handel, weil die Ware angekommen sein muss. Jeder Vorgang wird höchstens einmal angefragt, stornierte Rechnungen und Nichterschienene nie. Bei Heilberufen wird die Leistung im Text nie genannt. Neue Google-Bewertungen holt Bro einmal täglich um 06:20 herein.

Was die KI dabei tut

Keiner. Anlass, Wartezeit und Text stellt der Betrieb selbst ein.

Noch nicht gebaut

Was Bro könnte

Diese Abläufe gibt es heute nicht. Sie stehen hier, weil die Bausteine dafür schon im System sind und wir sie bauen können, wenn ein Betrieb sie braucht. Fehlt Ihnen etwas anderes, sagen Sie es uns.

Wäre machbar

Ein Foto vom Belegstapel, mehrere Belege daraus

Handwerk, Gastronomie, Fuhrbetriebe, alle mit vielen kleinen Bons

Heute geht aus einem hochgeladenen Scan oder PDF nur die erste Seite in die Erkennung. Naheliegend wäre, dass Bro einen Stapel Tankquittungen und Baumarktbons selbst in einzelne Belege zerlegt, jeden getrennt liest und einzeln zuordnet. Was unsicher bleibt, ginge wie heute in den Prüfbereich zu einem Menschen.

Was dafür schon steht

Das seitenweise Zerlegen einer Sammel-PDF läuft bereits im Betrieb: es verteilt jeden Monat die Lohnabrechnungen auf die Personalakten (C:\Users\nasri\dev\bro\src\Bro.Jobs\LohnPostPollJob.cs mit IPayrollImportService). Die Beleg-Erkennung, der Prüfbereich unter /eingangspost/manuell, die Zuordnung zur richtigen eigenen Firma und der Weg zum Steuerbüro stehen. Fehlt genau ein Stück: mehrere Belege in einer Datei voneinander zu trennen.

Aufwand: Mittel. Der Weg drumherum steht vollständig, gebaut werden muss das Trennen und die Absicherung, dass ein zweiseitiger Beleg nicht in zwei halbe Belege zerfällt.

Wäre machbar

Die einzelne Ueberweisung direkt aus Bro freigeben

Inhaber und Buchhaltung, die abends Eingangsrechnungen einzeln ins Online-Banking tippen

Eine Eingangsrechnung wird in Bro zur Zahlung vorbereitet, die Freigabe kommt als eine pushTAN auf das Handy, und danach steht die Rechnung in Bro als bezahlt. Heute läuft die Auszahlung über eine SEPA-Datei, die jemand ins Banking-Programm lädt.

Was dafür schon steht

Die Bankverbindung über FinTS steht und holt bereits täglich die Umsätze. Die Sammelüberweisung mit genau einer Freigabe am Handy ist gebaut, der Bankdialog wartet dabei bis zu neuneinhalb Minuten auf die Bestätigung (C:\Users\nasri\dev\bro\src\Bro.Jobs\PayrollTransferJob.cs), und die Seite /eingangspost/{id}/überweisen existiert. Offen ist die Buchung selbst: die Bank quittiert das Zahlungssegment, gebucht wird noch nichts, deshalb ist die Einzelzahlung im Code bewusst gesperrt. Dazu gehört eine Ehrlichkeit, die vor der Freischaltung gelöst sein muss: ein in Bro verworfener Auftrag ist damit noch nicht bei der Bank zurückgeholt.

Aufwand: Auf Bro-Seite gebaut, der Rest hängt am Kreditinstitut. Zu klären ist der Inhalt der Zahlungsdatei mit der Bank, nicht die Bedienung.

Wäre machbar

Der komplette Umzug aus HubSpot per Knopf, nicht nur Firmen und Kontakte

Firmen, die ein teures CRM ablösen und ihren Gesprächsverlauf mitnehmen wollen

Auf der Umzugsseite holt man sich heute selbst Firmen, Kontakte und Deals aus HubSpot, Pipedrive oder Salesforce. Tickets, Notizen, Anrufe, Mails, Meetings und Aufgaben kommen bisher nur mit, wenn ITTK den Umzug als Dienstleistung fährt. Naheliegend wäre, genau diesen Weg in die Oberfläche zu heben, damit ein Betrieb ihn ohne Begleitung gehen kann.

Was dafür schon steht

Der Vollumzug existiert als Befehl (C:\Users\nasri\dev\bro\src\Bro.Cli\Commands\HubSpotImportCommand.cs) und ist einmal komplett gelaufen: der Kunde PlanSo ist damit umgezogen, 6.274 Firmen, gemessen am 03.08.2026. Die Selbstbedienungs-Seite mit automatisch erkannten Spalten, änderbarer Zuordnung und Vorschau steht, ebenso die Dublettenprüfung und das Zusammenführen doppelt angelegter Firmen. Zu bauen ist die Brücke zwischen beidem.

Aufwand: Für HubSpot mittel, weil der schwere Teil einmal gelaufen ist. Für Pipedrive und Salesforce deutlich mehr, dort gibt es den Vollumzug bisher gar nicht.

Wäre machbar

Kundenanfragen per WhatsApp, mit Antwortentwurf und Freigabe

Handwerk, Pflegedienste, Ladengeschäfte, überall wo Kunden lieber schreiben als anrufen

Kunden schreiben an die Firmennummer, aus der Nachricht wird ein Vorgang an der Kundenakte, die KI schlägt eine Antwort vor, und ein Mitarbeiter gibt sie frei oder schreibt sie um. Heute läuft WhatsApp in Bro nur nach innen: Krankmeldungen von Mitarbeitern und Nachrichten an Fahrer.

Was dafür schon steht

Der WhatsApp-Weg samt Nummernverwaltung steht (/whatsapp und /whatsapp/setup), dazu ein Wächter, der meldet, wenn der Versand ausfällt. Der Ablauf Nachricht kommt an, Datensatz entsteht, KI schlägt vor, Mensch gibt frei ist am Beispiel Krankmeldung fertig gebaut (HrSickNoteIntakeJob.cs). Für Gastnachrichten in der Vermietung gibt es bereits eine KI-Antwort, die sich selbst sperrt, sobald die Sprache der Nachricht nicht eindeutig ist oder Kontaktdaten darin stehen (C:\Users\nasri\dev\bro\src\Bro.Infrastructure\Vermietung\GuestAiReplyService.cs). Die Freigabe-Liste für KI-Entwürfe steht.

Aufwand: Mittel. Die Bausteine liegen vor, neu zu bauen ist die Zuordnung einer Telefonnummer zur Kundenakte und die Antwortstrecke im Postfach.

Wäre machbar

Die App für den Monteur auf der Baustelle

Handwerksbetriebe, Wartungsdienste, Aussendienst, alles mit Leuten im Fahrzeug

Der Monteur sieht auf dem Handy seine Aufträge des Tages, stempelt Kommt und Geht am Objekt, hängt Fotos an den Auftrag und meldet fertig. In der Disposition steht danach, was geleistet wurde, und daraus entsteht die Rechnung, ohne dass abends jemand Zettel abtippt.

Was dafür schon steht

Genau so eine App ist im Krankenfahrdienst täglich im Einsatz: Tagesliste, Zustand je Fahrt, Zeitstempel vom Handy, Pflichtcheck des Fahrzeugs vor der ersten Fahrt, Installation über einen SMS-Link ohne Anmeldung (C:\Users\nasri\dev\bro\src\Bro.Web\Pages\FahrerApp.cshtml.cs und Pages\Krankenfahrt). Die Zeiterfassung mit Kommt und Geht liegt als Modul vor (Pages\Zeiterfassung, angelegt am 16.06.2026 als Testmodul), Aufträge, Tickets und Projekte ebenso. Zusammenzuführen ist der Auftragsbezug: heute hängt der Stempel am Tag, nicht am einzelnen Auftrag.

Aufwand: Mittel bis hoch. Die Bedienung auf dem Handy ist erprobt, neu sind der Auftragsbezug, die Fotos am Auftrag und der Weg zur Rechnung.

Wäre machbar

Aus dem Kassenbuch eine Kasse, die im Laden verkaufen darf

Ladengeschäfte, Kosmetikstudios mit Produktverkauf, kleine Gastronomie

Heute hält Bro fest, was bar durch die Schublade ging, mit Tagesabschluss und Zählprotokoll, und sagt über der Seite ausdrücklich, dass es ein Kassenbuch ist und keine Registrierkasse. Für echte Bareinnahmen verlangt 146a AO zusätzlich eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung, also die Signatur je Verkauf und den Bon. Damit könnte ein Studio Produkte und Behandlungen an derselben Stelle kassieren, an der die Termine liegen.

Was dafür schon steht

Kassenbuch mit Tagesabschluss und Zählprotokoll (C:\Users\nasri\dev\bro\src\Bro.Web\Pages\Kassenbuch, Route /kasse), die Kasse im Behandlungsbetrieb, Leistungen und Artikel mit Preisen aus dem Terminmodul sowie Rechnungen mit fester Nummernvergabe. Anzubinden wäre die zertifizierte Sicherheitseinrichtung eines Anbieters, alles davor und danach steht.

Aufwand: Hoch, und nicht nur eine Programmierfrage: dazu gehören ein externer Anbieter und dessen Zertifizierung. Der aufwendigste Punkt dieser Liste.

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